Holistisches Nachhaltigkeitsmanagement

Eingestellt durch: Bertelsmann Stiftung

Mehr als nur ein Projekt

Natur- und KlimaschutzNachhaltiges GeschäftsmodellMarktOhne PartnerGroßes Unternehmen

Weinrich

Herford, Nordrhein-Westfalen
https://www.weinrich-schokolade.de/
„Zukunftsfähigkeit! – Eine zufriedene Umgebung sowie eine gesunde Umwelt machen unser Unternehmen zukunftsfähig.“

Idee

Bei der "Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG" wird Nachhaltigkeit als kontinuierlicher Prozess gesehen, das unternehmerische Handeln und dessen Auswirkungen so zu gestalten, dass es sich positiv auf das Wohlergehen von Mensch und Natur auswirkt und negative Folgen minimiert werden. Der global agierende Schokoladenhersteller mit ca.350 MitarbeiterInnen möchte durch sein Kerngeschäft langfristig einen positiven Mehrwert für die Gesellschaft schaffen.

Umsetzung

Da es keine rechtlich bindende Verpflichtung für das Unternehmen gibt, Umwelt und Soziales konsequent zu berücksichtigen, hat Weinrich seit 2017 eine Nachhaltigkeitsbeauftragte. Sie koordiniert die verschiedenen Themenfelder und macht der Geschäftsführung kontinuierlich Verbesserungsvorschläge. Das konsequente holistische Nachhaltigkeitsmanagement betrifft neben der aktiven Vernetzung mit Stakeholdern folgende Kernbereiche: MitarbeiterInnen, Gemeinwohl, Einkauf sowie Instandhaltung und Infrastruktur.

Resultate

Als größter Hersteller von Bio- und Fairtrade-Schokolade auf dem deutschen Markt und der Verwendung von 100 % zertifiziertem Kakao (Fairtrade, Bio, Naturland, Rainforest Alliance, UTZ) werden nachhaltige Alternativen zu konventioneller Schokolade angeboten. So leistet "Weinrich" einen Beitrag zu einer prozentualen Steigerung von bio- und fair produzierten Rohstoffen auf dem Markt. Für die MitarbeiterInnen gibt es einen Fitnessraum und Massageangebote, durch einen Fahrrad-Wettbewerb werden Mitarbeitende motiviert, mit dem Rad zur Arbeit zu kommen. Seit 2016 bilanziert Weinrich die CO2-Emissionen am Fabrikstandort und kompensiert diese in einem Klimaschutzprojekt in Togo. Regional und international profitieren Vereine und Institutionen mit gesellschaftlichem Mehrwert von Schokoladen-Spenden oder finanzieller Unterstützung, wodurch gesellschaftliche Sichtbarkeit geschaffen wird.

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Tipps für Nachahmer: Daran sollten Sie denken

  1. Nachhaltigkeit nicht als ein add on sehen, sondern sich der Notwendigkeit bewusst sein! Ohne zufriedene Mitarbeitende, Rohstoffproduzenten und eine gesunde Umwelt gibt es keine Sicherheit für den Fortbestand eines Unternehmens.
  2. Eine positive Vision vor Augen haben und mit kleinen Schritten anfangen.
  3. Vernetzung und Austausch mit Stakeholdern ermöglichen eine ganzheitliche Perspektive und geben Ideen für die Umsetzung.

Weitere Beispiele

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