Too Good To Go

Eingestellt durch: Bertelsmann Stiftung

Eine App zur Lebensmittelrettung von produzierten, aber nicht verkauften Lebensmitteln

Natur- und KlimaschutzNachhaltiges GeschäftsmodellUmweltMit Partner(n)Kleines Unternehmen

Too Good To Go

Berlin
https://toogoodtogo.de/
„Wir sensibilisieren täglich Menschen für Lebensmittelwertschätzung und einen nachhaltigen Lebensstil.“

Idee

Jährlich landen in Deutschland rund 18 Millionen Lebensmittel in der Tonne. Lebensmittel, die mit wertvollen Ressourcen hergestellt werden. Durch "Too Good To Go" wird nicht verkauftes Essen zu einem reduzierten Preis vor der Entsorgung nach Betriebsschluss gerettet.

Umsetzung

Das Konzept der Gründer vernetzt gastronomische Betriebe mit Kunden und ist in Form einer Smartphone-App umgesetzt. Die kostenlose App zeigt alle Restaurants, Bäckereien, Cafés, Hotels und Supermärkte in der Umgebung, die überschüssiges Essen zur Selbstabholung in einem bestimmten Zeitfenster anbieten. Bestellt und bezahlt wird über die App, dabei kostet eine Portion maximal die Hälfte des ursprünglichen Preises und durchschnittlich 3 Euro. "Too Good To" Go finanziert sich über eine kleine Provision pro verkaufter Mahlzeit und finanzielle Fördermittel der Investoren.

Resultate

"Too Good To Go" leistet einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Das Start-Up bringt mehr Menschen dazu, ihren Umgang mit Lebensmitteln zu überdenken. Außerdem arbeitet "Too Good To Go" zur Anregung von nachhaltigem, wertschätzendem Konsum auch mit regelmäßigen Social Media Beiträgen, Blogposts sowie externer Kommunikation. So konnten nach nur drei Jahren über eine Million Mahlzeiten gerettet werden. Die Vernetzung durch die App schafft es, immer mehr Ressourcen zu bündeln und Menschen zu aktivieren. Inzwischen gibt es "Too Good To Go" in neun europäischen Ländern.

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Tipps für Nachahmer: Daran sollten Sie denken

  1. Das Geschichte von "Too Good To Go" zeigt wie wichtig es ist, aktiv zu werden, wenn man glaubt, eine Lösung zu einem gesellschaftlichen Problem zu haben.
  2. Natürlich gehört eine große Portion Mut dazu, aber wenn man an seine Mission glaubt, ist das schon ein guter Start.
  3. Ein Team kann nur so gut sein wie seine MitarbeiterInnen, daher ist es wichtig eine inspirierende und unterstützende Unternehmenskultur zu schaffen, damit alle am gleichen Strang ziehen.

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