Betriebliche Gesundheitsförderung bei WEPA

Eingestellt durch: Bertelsmann Stiftung

Mittels eines ausgereiften Gesundheitsmanagements und guten Ideen wird nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter gestärkt

Gesundheit, Ernährung, SportArbeitsplatzMit Partner(n)Großes Unternehmen

WEPA Hygieneprodukte GmbH

Arnsberg, Nordrhein-Westfalen
http://www.wepa.de
„Gesunde und motivierte MitarbeiterInnen sind der wichtigste Erfolgsfaktor eines Unternehmens.“

Idee

Das Familienunternehmen "WEPA" stellt Papierprodukte her und muss sich wie die meisten Unternehmen den Herausforderungen des demographischen Wandels stellen. Daher betrachtet "WEPA" die berufliche und individuelle Förderung der Mitarbeitenden über alle Lebensphasen hinweg als wichtigen Baustein. Personalarbeit wird ganzheitlich betrachtet, der Mensch steht im Mittelpunkt. Auf dieser Basis entstand im April 2014 das Konzept "Betriebliche Gesundheitsförderung". Es enthält Anreize zur Förderung des körperlichen Wohlbefindens und bietet gleichzeitig Unterstützung in alltagspraktischen oder psychologischen Fragestellungen. Mit den entsprechenden Angeboten geholfen werden in Balance zu bleiben und durch wahrgenommene Angebote den Zusammenhalt im Unternehmen stärken und fördern.

Umsetzung

Mit Kooperationspartnern (Krankenkassen, lokalen Anbietern im Gesundheitsbereich, Sportvereinen, externen Dienstleisten) hat "WEPA" ein langfristiges Gesundheitskonzept auf zwei Säulen entwickelt:

Die erste Säule, die "Betriebliche Gesundheitswoche", umfasst Gesundheitstage zu Schwerpunktthemen. Dabei kann die Belegschaft Bewegungsangebote und Entspannungstechniken kennenlernen, es gibt Gesundheitschecks und arbeitsplatzbezogene Beratungen. Einmal jährlich organisieren die fünf Unternehmensstandorte eine Gesundheitswoche mit Workshops. TrainerInnen und Mitarbeitende stellen bestimmte Sportarten oder Hobbys vor, etwa Angeln, Klettern, Kochen, Wandern oder Indoor-Drachenfliegen. Findet ein Angebot viele Anhänger, läuft es weiter.

Die zweite Säule ist die Mitarbeiterberatung durch einen externen unabhängiger Dienstleister. Er steht rund um die Uhr über eine Service-Hotline, per E-Mail oder Chat zur Verfügung und bietet Unterstützung bei beruflichen oder privaten Problemen. Die Beratung erfolgt absolut vertraulich, anonym und kostenlos. Viele Angebote können auch Angehörige der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen.

Resultate

Die Mitarbeitenden schätzen nicht nur den Effekt auf die Gesundheit, sondern haben auch Spaß daran, über die Arbeit hinaus etwas gemeinsam zu unternehmen. Dies zeigen positive Rückmeldungen, hohe Teilnehmerquoten und gute Bewertungen bei Umfragen. Das Gesundheitsbewusstsein und die Mitarbeiteridentifikation mit den Unternehmen sind gestiegen und dadurch auch die Motivation der Belegschaft. Das Angebot ist dauerhaft implementiert als Teil der Unternehmenskultur; es soll weiter ausgebaut werden.

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Tipps für Nachahmer: Daran sollten Sie denken

  1. Von Mitarbeitenden für Mitarbeitende: Bilden Sie möglichst heterogene Teams.
  2. Sorgen Sie für angemessene, kontinuierliche Kommunikation.
  3. Binden Sie Führungskräfte ein und bitten Sie diese, eine Vorbildfunktion zu übernehmen.
Zuletzt aktualisiert: 24.07.2020

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