Lieferketten sind Menschenketten

Eingestellt durch: Bertelsmann Stiftung

Dibella

Bildung und AusbildungSoziale UngleichheitNatur- und KlimaschutzNachhaltiges GeschäftsmodellGemeinwesenMit Partner(n)Kleines Unternehmen

Dibella GmbH

Bocholt, Nordrhein-Westfalen
www.dibella.de
„Das Besondere – hiesige Dibella-Kunden können sich mit einem eigenen Projekt im Ursprungsland der von ihnen genutzten Textilien beteiligen.“
Michaela Gnass (CSR Manager)

Idee

Die textile Wertschöpfungskette steckt voller Herausforderungen: Löhne, die unter dem Existenzminimum liegen, Zwangs- und Kinderarbeit, gefährliche Arbeitsbedingungen, die bleibende Gesundheitsschäden verursachen. Doch die wenigsten Verbraucher kennen die sozialen Ungleichheiten, die ihr Konsum möglicherweise nach sich zieht. Diese Ungleichheiten akzeptiert Dibella nicht und möchte mehr Bewusstsein für sozial verantwortlich hergestellte Produkte schaffen.

Umsetzung

Das Unternehmen übernimmt entlang der gesamten Wertschöpfungskette Verantwortung durch die Finanzierung von Saatgut, Schulungen für ökologische Bewirtschaftung der Böden, Bildung für Farmerkinder, Infrastruktur für Schulen und Dörfer – und holt seine Kunden (Großwäschereien) und deren Kunden (Hotels) mit ins Boot. So werden aus Lieferketten Menschenketten: Partner erleben die verbesserten Arbeits- und Lebensbedingungen und erlangen Bewusstsein für nachhaltiges Handeln.

Resultate

Pro Saison werden rund 5.000 Männer, Frauen und Kinder der ökologischen Chetna-Kooperative unterstützt

In Schulen konnten gemeinsam mit den Kunden 85 Tische und Bänke angeschafft, eine Solaranlage und Wasserfilter installiert und die Sanitäranlagen renoviert und ausgebaut werden. Die Kundenbeteiligung schafft ein verändertes Bewusstsein und stärkt das Vertrauen – sie können ihren Kunden die positive Geschichte zu den Textilien vermitteln.

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Tipps für Nachahmer: Daran sollten Sie denken

  1. Auch mit kleinem Investment lassen sich großartige Projekte realisieren, die zu fairen Lebens- und Arbeitsbedingungen beitragen.
  2. Den Weg gemeinsam mit Geschäftspartnern zu gehen: denn gemeinsam können wir mehr erreichen.
  3. Tue Gutes und sprich darüber. Wir teilen unsere Geschichten gerne mit unseren Stakeholdern.

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