Female Empowerment in der Arbeitswelt 4.0

Eingestellt durch: Bertelsmann Stiftung

Für Frauen, die sich trauen, emanzipierte Männer und diverse Führungskräfte

Bildung und AusbildungNachhaltiges GeschäftsmodellArbeitsplatzOhne PartnerKleines Unternehmen

LUB - Linguistische Unternehmensberatung GmbH

Mannheim, Baden-Württemberg
www.lub-mannheim.de
„Wir helfen Frauen und anderen individuell dabei, ihren Wert konsequent einzufordern - sprachlich und monetär.“
Dr. Simone Burel (Geschäftsführerin)

Idee

Nur 9 Prozent der Vorstandsmitglieder deutscher börsennotierter Unternehmen sind weiblich und nur 15 Prozent der deutschen Start-ups wurden von Frauen gegründet oder mitgegründet. Die Linguistische Unternehmensberatung (LUB) möchte die Gesellschaft für Gendergerechtigkeit sensibilisieren und Frauen stärken, selbstbewusst und selbstverständlich ihr Potenzial in Organisationen einzubringen. Die Diskriminierung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt soll abgeschafft werden und produktivere, erfolgreichere, zufriedenere diverse Teams entstehen.

Umsetzung

Alles begann mit der Gründung der Marke Dr. fem. Fatale in 2016. Ein Team von zehn SpezialistInnen aus den Bereichen Linguistik, Psychologie und Organisationsberatung hilft dabei, unproduktive Denk- und Sprachmuster zu überwinden, weil überkommene Stereotype und Vorurteile immer noch die Top-Karrierekiller sind. Dr. fem. Fatale arbeitet mit Workshops, Keynotes und online. Über YouTube wird eine Vielzahl der Veranstaltungen geteilt und kostenlos für jeden verfügbar gemacht.

Das Engagement zur Sensibilisierung richtet sich auch an jüngere Frauen, da die Gender Pay Gap bereits bei der ersten Gehaltsverhandlung entsteht. Zwei Prozent ihres Umsatzes spendet das Unternehmen an Organisationen, die marginalisierte Frauen und Queers fördern.

Resultate

Dr. fem. Fatale erfährt große Dankbarkeit und erhält mehr Anfragen, als das Team verarbeiten kann. Die KundInnen fassen mehr Mut und erfahren Erfolge. Online kann man sich für Spenden oder Vorträge bewerben und dadurch für den Erhalt einer Jahresunterstützung ausgewählt werden.

Interne Netzwerke sind entstanden und daraus Initiativen für mehr Gehalt, Frauenquoten im Management, gendergerechte Unternehmenstexte oder Stellenanzeigen.

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Tipps für Nachahmer: Daran sollten Sie denken

  1. Mehr kleine, junge Unternehmen und Start-ups sollten sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für Gendergerechtigkeit stellen und in ihren Teams gezielt Frauen empowern und das sichtbar machen, ihnen Coachings, Netzwerke oder MentorInnen zur Seite stellen.
  2. Größere Unternehmen sollten bei der Gestaltung von Stellenanzeigen oder Karriereseiten darauf achten, dass verschiedene Gruppen von Menschen erreicht werden, denn sonst gehen schon im Recruiting-Prozess viele interessante KandidatInnen verloren, weil sie sich von einer non-diversen Sprache, Bilderwelt und Kultur nicht angesprochen fühlen.
  3. Leitfäden zum Einsatz von Führungssprache, gendergerechter, diverser Sprache oder Bilderwelt in einzelnen Teams können erarbeitet werden und helfen, diese Strategien im Arbeitsalltag nicht zu vergessen.

Weitere Beispiele

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Soziales Engagement in der Region

Eingestellt durch Bertelsmann Stiftung
PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT, Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz
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Voller Energie in Richtung Zukunft

Eingestellt durch Bertelsmann Stiftung
Pfalzwerke Aktiengesellschaft, Ludwigshafen am Rhein, Rheinland-Pfalz
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Garantierte Ausbildungsplätze

Eingestellt durch Bertelsmann Stiftung
Radermacher GmbH, Meckenheim, Nordrhein-Westfalen
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Erfolgsgeschichte eines jungen Syrers: Minijob, EQ, Ausbildung, Mentor.

Eingestellt durch IHK Akademie Ostwestfalen
ADM Institut für Personal- und Organisationsentwicklung GbR, Paderborn, Nordrhein-Westfalen