innatura

Eingestellt durch: Bertelsmann Stiftung

innatura vermittelt Sachspenden an soziale Einrichtungen

IntegrationInklusionGesundheit, Ernährung, SportNachhaltiges GeschäftsmodellGemeinwesenMit Partner(n)Kleines Unternehmen

innatura gGmbH

Köln, Niedersachsen
www.innatura.org
„Die Idee findet auf breiter gesellschaftlicher Ebene Zustimmung und erleichtert trotz aller Hürden den Zugang sowohl auf Spender- als auf Empfängerseite.“
Dr. Juliane Kronen (Gründerin und Geschäftsführerin)

Idee

Jedes Jahr werden in Deutschland neuwertige Waren im Wert von sieben Milliarden Euro entsorgt: Überproduktionen oder Waren, bei denen zum Beispiel die Verpackung falsch ist, wie Spielzeug, Körperpflege, Haushaltswaren, Baumaterialien, Waschmittel, Bürobedarf. Die Vernichtung solcher Waren will innatura verhindern.

Umsetzung

Die gemeinnützige GmbH innatura hat eine Plattform aufgebaut, die diese Waren als Spenden vermitteln kann. Sie verfügt über ein professionelles Lager sowie eine Logistik, die die Spenden zeitnah abnehmen kann. Durch eine Vermittlungsgebühr von 5-20 % des Marktwerts werden die Kosten durch die sozialen Einrichtungen, die die Waren verteilen, gedeckt.

Innatura engagiert sich außerdem auch politisch, denn Neuwaren sind auch als Spende umsatzsteuerpflichtig. Die Entsorgung dagegen nicht. Das muss sich ändern! Es darf für Unternehmen nicht teurer sein, Waren für den sozialen Bedarf zu spenden als Produkte wegzuwerfen, die einwandfrei nutzbar sind.

Resultate

Seit 2013 wurden Neuwaren im Marktwert von 20 Mio. € vor der Vernichtung bewahrt. Über 100 Spenderunternehmen konnten mehr als 1.500 soziale Einrichtungen und Organisationen mit Waren versorgen und dadurch 2.200 Tonnen Müll vermeiden.

Die Organisationen und sozialen Einrichtungen haben dadurch rund 15 Mio. € zusätzlich zur Verfügung, die sie für Projekte und Angebote einsetzen können.

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Tipps für Nachahmer: Daran sollten Sie denken

  1. Geht Lösungsideen für relevante gesellschaftliche Probleme mutig an und sucht euch Unterstützung für die damit verbundenen Herausforderungen aus verschiedenen Bereichen.
  2. Man muss nicht alles selbst wissen oder können, um gute Ideen in die Tat umzusetzen – das Zusammenbringen von Kompetenzen und Erfragen von Knowhow lässt gute Ideen lebendig werden.
  3. Um das volle Potenzial innovativer Ideen auszuschöpfen, kann es entscheidend sein, an den Rahmenbedingungen zu arbeiten und diese passender zu gestalten.

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