hey

Eingestellt durch: Bertelsmann Stiftung

hey, es fühlt sich total gut an, füreinander da zu sein!

Kultur und FreizeitNachhaltiges GeschäftsmodellGemeinwesenMit Partner(n)Kleines Unternehmen

hey GmbH

München, Bayern
www.hey.one
„Es mangelt aus unserer Sicht nicht an Gelegenheiten, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu leben und zu erleben. Sondern an Achtsamkeit. An Mut. Am Tun.“
Marc Eckes

Idee

In Deutschland beziehen rund 8 Millionen Menschen Transferleistungen zur Sicherung des grundlegenden Lebensunterhalts und das trotz positiver wirtschaftlicher Entwicklung und eines soliden Arbeitsmarktes. Besonders betroffen von alltäglichen Geldsorgen sind ältere Menschen, Familien mit Kindern, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen sowie Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss. Hey möchte diese versteckte Armut sichtbar machen, das Bewusstsein aller Mitmenschen dafür schärfen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

Hey glaubt an das ungenutzte Potenzial des täglichen Miteinanders und füreinander Daseins.

Umsetzung

Das hey Board dient als Erinnerung zum eigenen Handeln in vielen Ladengeschäften. Beim Bezahlen an der Kasse können Kunden ein zusätzliches Produkt auswählen, das sie spenden möchten, den entsprechenden Preis bezahlen und den Kassenbon an das hey Board hängen. Bedürftige können diesen wiederum abnehmen und gegen das Produkt eintauschen.

Anfangs versuchte hey, das Projekt pro bono durchzuführen, gleichzeitig fehlten die Mittel, um weiter voranzukommen. Deshalb wurde ein Geschäftsmodell aufgestellt: Mit der Boardmiete von einem Euro pro Tag kann das Start-up Öffentlichkeitsarbeit, Website und Markenbildung betreiben.

Resultate

Ende 2019 gab es bereits 60 hey Boards in München, die unterschiedliche Gesellschaftsschichten miteinander verbinden und Menschen in ihrem eigenen Viertel einander näherbringen. Es lässt sich beobachten, dass Kunden und Verkäufer sich stärker austauschen und sich die Kommunikation verändert. Teilnehmende Läden berichten von 10-15 Transaktionen am Tag je Board.

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Tipps für Nachahmer: Daran sollten Sie denken

  1. Random acts of kindness (kleine zufällige Freundlichkeiten), immer und immer wieder. Damit verändern sich aus unserer Sicht die Menschen, die Gesellschaft und die Welt Stück für Stück positiv.
  2. Einfach mal anfangen.
Zuletzt aktualisiert: 17.07.2020

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