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Ausgangslage

Der Reformierte Friedhof in Burg, eröffnet 1828, ist das letzte zeugende Beispiel der innerstädtischen Grabmalkultur. Prägende Elemente sind sein alter Baumbestand, die architektonische Grundanlage, seine neogotischen Zäune und der noch vorhandene historische Grabmalbestand. Bis zum Jahre 2009 war der Friedhof dem Zerfall preisgegeben. Die Denkmale waren abgängig, das Gelände verwilderte, die gartenhistorische Anlage kaum noch zu erkennen. Es gab keine wirtschaftliche Grundlage und kein bedarfsgerechtes und zukunftsorientiertes Satzungswesen. Die Beisetzungzahlen waren zu gering, um den Friedhof wirtschaftlich zu halten. Überlegungen zur Schließung des Gottesackers wurden laut.

Wir wollten dieses Kleinod in der Stadt erhalten und behutsam in das Hier und Jetzt überführen. 

Umsetzung

Wir haben neue satzungsrechtliche Grundlagen erarbeitet und zukunftssichere Grabkonzepte erdacht. So wurde eine tragfähige finanzielle Basis geschaffen. Ebenso galt es Mitstreitende und Ehrenamtliche zu finden, die die gärtnerische Anlage wieder in einem vorzeigbaren Zustand versetzen und langfristig pflegen. Die historisch wertvollen Grabdenkmale mussten erhalten bzw. saniert werden. Auf dieser neuen Ausgangsbasis musste die Bevölkerung für das wiedererlangte innerstädtische Angebot sensibilisiert werden. Daher bedurfte es einer angemessenen Öffentlichkeitsarbeit. 

Resultate

Ziel unseres Engagements ist es, das Gartendenkmal zu erhalten und den Friedhof in eine wirtschaftlich gesunde Dauerhaftigkeit zu überführen: Wir haben den Gottesacker als Ort der Begegnung, der inneren Einkehr, als einen Ort entwickelt, der guttut. Der Friedhof ist nicht nur eine Stätte der Toten, er ist auch zu einem Platz der Begegnung und des Miteinanders mitten in der Stadt geworden. Die parkähnliche Anlage lädt zum Spazieren und Verweilen ein. Bedeutende Grabmale konnten restauriert werden und zeugen von der historischen Bedeutung der Anlage. 

Darüber hinaus wurden auch ganz profane, aber sehr wichtige bauliche Neuerungen realisiert: Wir konnten eine neue Einzäunung, ein umfängliches Brunnensystem und eine zeitgemäße Stromversorgung realisieren.

Tipps zum Nachahmen

  • Kooperation mit zum Projekt passenden regionalen Gewerken,
  • Bewerbung des Projektes im regionalen Raum (Klappern gehört zum Handwerk),
  • Kultur des Danksagens entwickeln und pflegen
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Fazit der Redaktion

Patté setzt sein Know-How und seine Fachkompetenzen ein, um einen historischen Friedhof mit Parkanlage wieder in den Mittelpunkt des Ortes zu rücken. So bleiben auf einer wirtschaftlich stabilen Grundlage nicht nur die historischen Grabsteine als Zeitzeugen der lokalen  Geschichte in Erinnerung, es wird auch mitten im Ort eine Oase der Ruhe und Begegnung erhalten. So profitieren alle, Bevölkerung, Gemeinde und Unternehmen von einem gemeinsamen Projekt.

Steckbrief

THEMA
Kultur und Freizeit
Umwelt

UNTERNEHMEN

PATTÉ Meisterfachbetrieb – Grabmal & Naturstein

 

BRANCHE
Handwerk

GRÖSSE

Kleines Unternehmen

STANDORT

 

Kleiner Hof 5, 39288 Burg, Sachsen-Anhalt

 

WEBSITE

https://www.patte-naturstein.de

 

 


 

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