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Lebenshilfe Magdeburg gGmbH

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Ausgangslage

Im Setting der Arbeitswelt erhält die Förderung der körperlichen wie auch der geistigen Gesundheit/Aktivierung einen bedeutsamen Stellenwert – ganz gleich ob es sich um einen Arbeitsplatz für nichtbehinderte Menschen handelt oder speziell in Werkstätten für behinderte Menschen. Insbesondere die organisatorischen Arbeitsplatzbedingungen spiegeln in vielen Studien ein einheitliches Bild: Berufstätige sind unzureichend aktiv – körperlich wie auch geistig – was zu Lasten von Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit geht. Das motivierte uns zur Einrichtung gesundheitsfördernder Maßnahmen am Arbeitsplatz. Unter diesem Fokus hat die Lebenshilfe Magdeburg ein kleines Netzwerk aus unterschiedlichen Partnern des Gesundheitswesens aufgebaut. Ziel dieses Projekts besteht in der Erarbeitung und angeleiteten Durchführung eines arbeitsplatzintegrierten Pausencoachings im Sinne einer Körperlich-Geistigen Aktivierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Gruppenleitern. 

 

Umsetzung 

Im Rahmen von Werkstätten für behinderte Menschen zielen Maßnahmen wie bspw. ein „Pausencoaching“ auf die Körperlich-Geistige Aktivierung (KGA) ab, um arbeitsplatzbedingten körperlichen wie auch psychischen Belastungen entgegenzuwirken. Als Beispiele solcher Belastungsformen können unter anderem aufgeführt werden: lang anhaltende/einseitige Arbeitsplatzhaltungen; schwere, einseitige körperliche Arbeitsplatzanforderungen; starke geistige Fokussierung auf wenig abwechselnde Arbeitsroutinen. Zum Projekt gehören folgende Netzwerkpartner: 1. Lebenshilfe-Werk Magdeburg gGmbH. Rolle: Projektidee und Projektsteuerung / Arbeitgeber/ Inhaber von 4 Werkstätten für Menschen mit Behinderung (550 Mitarbeiter) 2. Lebenshilfe Magdeburg für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. Rolle: Spendengeber 3. Verein für Gesundheit, Bewegung und Sport an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Rolle: konzeptionelle Erarbeitung und Durchführung der bewegten Arbeitspause sowie Ausbildung der Mitarbeiter, die das Pausencoaching nach Ende des Projekts fortführen sollen 4. AOK Sachsen-Anhalt. Rolle: Fördermittelgeber, Unterstützer, Ideengeber Zur Projektvorbereitung und Umsetzung gehörten die folgenden Aspekte: - Konzepterstellung - Ortsbegehung der Werkstätten, um Bedingungen für die bewegte Arbeitspause zu eruieren - Anschaffung von Materialien - Programmgestaltung (VGBS e.V.) für die unterschiedlichen Gruppen

- Projektbeginn im Juni 2016: wöchentliche „bewegte Arbeitspausen“ in 40 Arbeitsgruppen (entspricht 550 Menschen mit Behinderung und 40 Gruppenleitern) - Oktober/ November 2016: es finden die ersten Gruppenleiterschulungen statt

Resultate

Die Mitarbeiter haben Freude an der bewegten Arbeitspause. Sie sind motiviert für Ihre Arbeit und übernehmen selbst Verantwortung für Ihre körperliche und geistige Aktivierung. Das Projekt wurde nachhaltig in den Arbeitsalltag integriert. Es findet jeden Tag am Arbeitsplatz eine Bewegte Arbeitspause statt. bAp ist Programm und selbstverständlicher Teil der Arbeit geworden.

Tipps zum Nachahmen

  • Gönnen Sie Ihren Mitarbeitern eine bewegte Arbeitspause
  • Gemeinsam macht stark - binden Sie mehrere Partner in Ihr Projekt ein!
  • Gestalten Sie Inklusion vor Ort - in kleinen Schritten - damit Menschen mit Behinderung mehr Teilhabe bekommen!

Lebenshilfe Magdeburg gGmbH

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Fazit der Redaktion

Sport und Bewegung steigern nicht nur unser Wohlbefinden, unsere Zufriedenheit und unsere Leistungsfähigkeit, sondern helfen auch den körperlichen wie auch psychischen Belastungen des Arbeitsalltags entgegenzuwirken. Gesundheitsfördernde Maßnahmen wie jene der Lebenshilfe Magdeburg gGmbH können in Unternehmen jeder Art und Größe umgesetzt werden.

Steckbrief

UNTERNEHMEN

Lebenshilfe-Werk Magdeburg gGmbH

BRANCHE
Gesundheits- und Sozialwesen

GRÖSSE

Großes Unternehmen

STANDORT

Magdeburg, Sachsen-Anhalt

WEBSITE

www.lebenshilfe-md.de


 

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