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Jufo gGmbH

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Ausgangslage

Das Projekt „JUFO“ ging im Mai 2015 an den Start mit dem Ziel, der Politikverdrossenheit junger Menschen entgegenzuwirken. Es handelt sich dabei um ein publikumswirksames Politikformat mit Entertainment-Faktor, das sich für den Erhalt der Demokratie einsetzt. Die JUFO-Macher handeln in der Überzeugung, dass politische Bildung und Unterhaltung vereint werden sollten. Daher haben sie eine Bühne bereitet, die bereits jetzt hunderte Jugendliche von politischen Inhalten begeistert und ihnen Politik näherbringt. JUFO soll darüber hinaus den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und politische Debatten in den Alltag Jugendlicher bringen mit dem Ziel, dass junge Menschen gesellschaftliche Problematiken differenziert betrachten lernen.

Umsetzung

JUFO erstreckt sich über 31 Landkreise und die kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz und Hessen. Kooperationspartner sind Nemetschek Stiftung, Heinrich Böll Stiftung und der Mainzer Berater e. V. Der Hessische Rundfunk und SWR4 brachten dem Projekt von Anfang an mediale Aufmerksamkeit. Das Rezept für eine erfolgreiche Politisierung sind eine Social-Media-Kampagne sowie die Verbindung politischer Bildung mit Musikjingles oder Videopräsentationen. Auf der Bühne begegnen sich z. B. Kirchen- und Islamgemeinden, Flüchtlingshilfe und andere Bürgerinitiativen etc. Zentral ist die Ausrichtung von Debattenevents im US-amerikanischen Stil als kostenlose, freiwillige Abendveranstaltungen an Schulen (Klassen 9 bis 13) mit dem Titel: „JUFO – Die Debatte!“. Dabei diskutieren die politischen Jugendorganisationen der im Landtag vertretenen Parteien mit den Schülern. Per Publikumsumfrage wird ein Debattensieger gekürt. Das TEAM JUFO und die jeweilige Schülervertretung übernehmen Planung, Durchführung und Nachbereitung der Veranstaltung übernehmen (ausschließlich von 14- bis 20-Jährige). Auch das Publikum besteht zu ca. drei Vierteln aus Schülern, sodass der Debattenevent eine Veranstaltung von jungen für junge Menschen ist.

Resultate

Der Erfolg zeigt sich in den Publikumszahlen von durchschnittlich 150 Zuschauern/Mitwirkenden und in der Tatsache, dass Jugendliche für die politische Debatte und für politisches Engagement zu gewinnen sind. Pro Veranstaltung sind durchschnittlich drei Parteieintritte zu verzeichnen. Das Projekt wurde mit Preisen ausgezeichnet: Hidden Movers Award, PR1MUS-Preis, Demokratisch Handeln Förderwettbewerb.

Jufo gGmbH

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Tipps zum Nachahmen

  • Nur die Verknüpfung von politischer Bildung und Entertainment vermag es, junge Leute freiwillig zu einem Besuch einer politischen Bildungsveranstaltung zu bewegen.
  • Das Festhalten an einer festgefassten und manifestierten Organisationsstruktur ist wichtig. Nur so können die politischen Events quantitativ aufgezogen werden.
  • Eine gute, flexible Kommunikation zu den Schulen ist enorm entscheidend. Schülervertretung, Politik-Fachschaft und Schulleitung sollten überzeugt sein, denn ihr Einsatz bei der Werbekampagne entscheidet über den Veranstaltungserfolg.
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Fazit der Redaktion

Wie kann die Jugend für den Wert von demokratischen Entscheidungsprozessen und einem vielfältigen Miteinander begeistert werden? Durch Kooperationen mit verschiedenen Organisationen wird das Meinungsspektrum in der Gesellschaft abgebildet und durch die Veranstaltungsformate die junge Generation erreicht.

Jufo gGmbH

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Steckbrief

UNTERNEHMEN

JUFO gemeinnützige UG

BRANCHE
Sonstiges

GRÖSSE

Kleines Unternehmen

STANDORT

Burgschwalbach, Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz

WEBSITE

www.jufo-politik.de


 

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So groß ist das Nachwuchs-potenzial

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