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Ausgangslage

Das Gewerbe im Quartier Wassertorplatz in Berlin wächst Jahr für Jahr und bereichert die Nachbarschaft. Dennoch ist den ortsansässigen international geprägten Start-Ups oftmals nicht bewusst, dass dieser Kiez zu den sozial schwächsten in ganz Berlin gehört. Dabei haben gerade diese jungen Unternehmen großes Potenzial, die Nachbarschaft zu stärken und den Kiez sozialer, liebens- und lebenswerter zu gestalten. Ziel des Projektes ist es, dieses Potential zu aktivieren und die lokalen Unternehmen stärker in ihre Nachbarschaft einzubinden. Da dies nur über Begegnungen und kollektive Initiativen erreicht werden kann, wurde das Netzwerk „Gemeinsam für einen starken Kiez“ gegründet. Das Netzwerk führt lokale Unternehmen jeder Größe und soziale Einrichtungen zusammen, wodurch Kiez-Bewohner einen Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten und soziale Organisationen durch Zeit-, Sach-, und Geldspenden unterstützt werden sollen.

Umsetzung

Zahlreiche Partner und Unterstützer konnten binnen kürzester Zeit für das Projekt gewonnen werden. Es folgten unterschiedliche Veranstaltungen und kleinere kreative Projekte, bei denen sich die Netzwerkmitglieder auf unterschiedliche Art und Weise einbringen konnten. Um nur einige Beispiele zu nennen:

  • Kiezaktion „Bau auf, sitz drauf“ am Berliner Freiwilligentag: In Zusammenarbeit mit einer lokalen Holzwerkstatt, mittels Materialspenden verschiedener Unternehmen und dem Einsatz vieler freiwilliger Helfer wurden Holzbänke für das Viertel gebaut und aufgestellt.
  • Adventsmarkt auf dem Kastanienplatz: Geplant wird die Veranstaltung von einigen Netzwerkmitgliedern. Ein lokales Unternehmen spendet einen Tannenbaum und freiwillige Helfer aus Unternehmen und sozialen Einrichtungen initiieren eine Bastelaktion für Kinder.
  • Pfand Spende: auf Basis eines langfristigen Vertrags werden zukünftig alle Pfandflaschen der idealo GmbH an eine soziale Einrichtung des Netzwerks gespendet.
  • Zahlreiche weitere Aktionen wurden unabhängig vom Projektgründer durch die wachsende Eigeninitiative der Netzwerkmitglieder ins Leben gerufen.

Resultate

Das Projekt ist mit drei Initiatoren gestartet und besitzt mittlerweile über 21 Mitglieder im Netzwerk. Davon sind 11 gewerbliche Organisationen und zehn soziale Einrichtungen. Im Jahr 2017 wird ein Sport- und Kinderfest mit den Organisationen des Kieznetzwerks realisiert. Außerdem konnte idealo bereits einem geflüchteten Menschen einen Praktikumsplatz anbieten. Zwei Abendveranstaltungen zur Vernetzung der Organisation fanden im Kiez statt. Zudem wurde eine Schulung im Bereich der gesunden Ernährung von Krankenkassen angeboten und mehrere Hundert Euro konnten, dank der Pfandflasche-Spende, gesammelt werden. Vier Unternehmen haben sich zusammengeschlossen, um den außerschulischen Unterricht von Plan MSA bis Ende des Schuljahrs 2016/2017 mit knapp 5.000€ abzudecken. Langfristig gesehen, soll sich das Kiez Netzwerk zu einer eigenständigen Institution entwickeln und mit zahlreichen Kooperationspartnern wertvolle Aktionen zur Stärkung des Viertels durchführen.

Idealo Internet GmbH

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Tipps zum Nachahmen

  • Das Projekt von Anfang an auf hoher Ebene platzieren (Geschäftsführung, lokale Politiker)
  • Starke Kooperationspartner suchen!
  • Niedrigschwellige Aktionen planen, bei denen sich eine Vielzahl von Klienten auf ganz unterschiedliche Weise einbringen kann (z.B. durch Sach-, Geld- und/oder Zeitspenden)
Logo

Fazit der Redaktion

Wenn Unternehmen zusammen einen Beitrag für die regionale – hier der Kiez – Entwicklung leisten, kommt dies allen zugute. Idealo initiierte eine Kooperation zwischen Unternehmen und Non-Profit-Organisationen um eine eher anonyme Atmosphäre aufzulösen und ein „Miteinander“ herzustellen. Die einzelnen Aktionen und die Bereitschaft anderer dem Netzwerk beizutreten, zeigt wie notwendig und sinnstiftend solch ein Engagement in einer Großstadt ist.

Steckbrief

UNTERNEHMEN

Idealo Internet GmbH

BRANCHE
Informationstechnologie

GRÖSSE

Großes Unternehmen

STANDORT

Berlin

WEBSITE

www.idealo.de


 

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