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Ausgangslage

Um Jugendlichen einen besonderen Raum zu bieten, wurde als fahrbares Jugendzentrum ein ehemaliger Gepäckwaggon, Jahrgang 1929, angeschafft. Der Waggon wurde dank vieler Partner und Förderer zu einem mobilen Jugendraum umgebaut und steht nun der offenen und kulturellen Jugendarbeit im Kreis Lippe zur Verfügung. In den letzten Jahren entwickelte sich das Projekt zu einem Impulsgeber für die Region Lippe.

Umsetzung

Seit 2009 tanzen, chillen, schauspielern, fotografieren, malen, bauen, dichten und deklamieren Jugendliche in Nordlippe auf den Gleisen der Bega- und Extertalbahn. Die Landeseisenbahn Lippe bietet offene Jugendarbeit an – in Deutschlands einzigem mobilen Jugendwaggon. Jeden Donnerstag undnach Absprache öffnet er an der Bahnmeisterei Farmbeck in Dörentrup seine Türen. Oder anderswo entlang der nordlippischen Eisenbahnstrecken. Der Waggon ist für das deutsche Eisenbahnnetz zugelassen und darf mit 120 km/h überall hinfahren. In den ersten Jahren nach seiner Anschaffung ist der Waggon von den LEL-Aktiven aufwendig instandgesetzt und betriebsfähig gemacht worden. Der Waggon bietet auf 45 Quadratmetern viele Möglichkeiten. Seit Januar 2011 bietet "Jugend unter Dampf" offene Jugendarbeit am Bahnhof Farmbeck an. Mit Fertigstellung des rollenden Jugendzentrums dient der Jugendwaggon nun als neuer Treffpunkt, der auch von anderen Jugendeinrichtungen im Kreisgebiet genutzt werden kann.

Resultate

Ehrenamtliches Engagement ist nicht ohne Unterstützung durch Sponsoren und Politik möglich. Die Hauptarbeit leisten die ehrenamtlichen “Überzeugungstäter”, die über 3000 Stunden Arbeit in den Jugendwaggon gesteckt haben und sich über Anerkennung und Unterstützung freuen. Der Architekt freut sich, dass  Jugend unter Dampf sich von einer Idee zu einer Initiative entwickelt hat, die gut ist für Lippe. „Wir leisten mit dem Waggon als Plattform heute einen Beitrag zur Regionalentwicklung“ so Innovationsmanager Thorsten Försterling. „Es entwickeln sich daraus neue, ergänzende Projekte.“

Darüber hinaus vergrößert sich der Kreis der Unterstützer stetig und wir freuen uns auch über eine steigendes Medieninteresse.

Mit folgenden Auszeichnungen wurden wir für unser Engagement geehrt: Kulturförderpreis der Deutschen Wirtschaft 2016, OWL-Kulturförderpreis 2016 und CSR-Sonderpreis 2016.

Tipps zum Nachahmen

  • Anfangen: Wenn es eine gute Idee ist und ihr Unternehmen dahinter steht- machen!
  • Halten Sie durch, nicht jeder Tag ist erfolgreich und es dauert immer länger als geplant; Wenn keiner zu einer guten Veranstaltung kommt, bieten Sie diese einfach nochmal an.
  • Holen Sie sich Freunde und Unterstützer, eine gute Idee findet immer Mitmacher aus Politik, Wirtschaft und Handwerk!
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Fazit der Redaktion

Das Büro für Soziale Architektur geht partizipative Wege in der Planung, integriert nachhaltige Entwicklung und Innovationsmanagement in seine Prozesse. Das Projekt "Jugend unter Dampf" mit der "Revitalisierung" eines alten Eisenbahnwagons zum rollenden Jugendzentrum passt exzellent zur innovativen Herangehensweise der Architekten. Die kreativste Periode in unserem Leben ist sicher die Adoleszenz und da ist es nur konsequent, das kreative Potenzial eines Jugendzentrums auch für die Regionalentwicklung zu nutzen. Ein sehr gelungenes Projekt!

Steckbrief

THEMA
Bildung und Ausbildung
Regionen und Digitalisierung
Kultur und Freizeit
Soziale Benachteiligung

UNTERNEHMEN

alberts.architekten bda – Büro für Soziale Architektur und Kommunikation

BRANCHE
Sonstiges

GRÖSSE

Kleines Unternehmen

STANDORT

Bielefeld-Sennestadt

WEBSITE

 www.alberts-architekten.de


 

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